Ein besseres Bifie? Machen wir's wie die Schweizer!

Nach der Zentralmaturapanne ist eine Reform des Bifie-Instituts überfällig. Ideen dafür gibt es bereits

Politik | RUNDRUF: MARTINA POWELL | aus FALTER 22/14 vom 28.05.2014

Unvollständig kopierte Matheaufgaben. Ein kurzfristig nach oben korrigierter Notenschlüssel. Und dann noch ein Text von einem Autor, dessen NS-Vergangenheit auf den Prüfungsbögen nicht erwähnt wurde. Das Institut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (Bifie) sollte die Zentralmatura abwickeln und diese zu einem Vorzeigeprojekt des roten Unterrichtsministeriums machen -heraus kam ein Debakel.

Bis Ende Juli müssen die Bifie-Direktoren Martin Netzer und Christian Wiesner gehen. Das Institut werde reformiert, kündigte Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) an. Nur: Wie ginge es besser?

Ideen gibt es längst. Der Bildungsforscher Stefan Hopmann von der Universität Wien sitzt im wissenschaftlichen Beirat des Bifie und attestiert diesem einen Geburtsfehler: "Das Bifie versteht sich als Forschungsinstitut, übernimmt aber gleichzeitig hoheitliche Aufgaben", sagt er, also Aufgaben, die klassischerweise das Ministerium bewältigen sollte.

Hopmann schlägt eine klarere


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