Buch der Stunde

Im Kopf von Kant und mit Einstein beim Oktoberfest

Feuilleton | Marianne Schreck | aus FALTER 23/14 vom 04.06.2014

Descartes sitzt im Zimmer und ängstigt sich vor dem Schattenbild seines Papageis Baruch, der ihm mit einem Mal wie ein böser Geist erscheint. Dieser Moment ist für ihn Anlass, an den Grundfesten der Welt zu zweifeln. Was hat er bisher nicht alles für wahr gehalten, das sich als falsch herausgestellt hat? Wie kommt es, dass man von seinen eigenen Sinnen getäuscht wird? Worüber kann man überhaupt Gewissheit erlangen?

Descartes ist mittlerweile in einen zwischen Traum und Wachheit pendelnden Zustand geraten, in dem er Kontakt zu seinen Freunden aufnimmt. Archimedes zum Beispiel, der einmal behauptet hat, dass ein "einziger sicherer, fester Punkt genügt, um den gesamten Erdball aus den Angeln zu heben und woandershin zu verfrachten".

Wer über das Denken nachzudenken beginnt, benötigt fixe Bezugspunkte, und ein kindgerechtes Koordinatensystem liefert der Diaphanes-Verlag mit seiner Philosophie-Reihe für Kinder. Kein Denker ist zu schwer, um dort nicht aufgenommen zu werden. Die Serie


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