7 Sachen, die Sie über die HÖHENSTRASSE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 23/14 vom 04.06.2014

Was ist denn jetzt mit der Höhenstraße?

Nun ja: Nach jahrelangem Hin und Her hat man sich nun dazu durchgerungen, sie doch zu sanieren.

Was genau ist das Problem dabei?

Der Denkmalschutz. Die mit 14 Kilometern längste Straße der Stadt führt vom 17. in den 19. Bezirk, vorbei an Cobenzl, Kahlen- und Leopoldsberg und ist mit Millionen Granitsteinen gepflastert. Dieses Pflastermosaik ist immerhin ein wichtiges Relikt des Straßenbaus der Zwischenkriegszeit.

Ja, und?

Ja und Pflastersteine sind heutzutage natürlich wesentlich teurer als herkömmlicher Straßenbelag.

Was bedeutet teurer in Zahlen?

Also die Sanierung der geplanten elf Kilometer würde auf rund 30 Millionen Euro kommen. Plus rund 180.000 Euro an jährlichen Erhaltungskosten. Die Asphaltierung würde man mit weniger als 20 Millionen schaffen und dann wäre zumindest einmal "für zehn bis 15 Jahre Ruhe", heißt es.

Wow. Das ist echt ganz schön teuer!

Hinzu kommt, dass das Fahren auf Pflastersteinen einen Höllenlärm verursacht, was den Anrainern der angrenzenden Schrebergartensiedlungen freilich wenig taugt.

Wann wurde die Höhenstraße gebaut?

Die Idee für den Bau stammt bereits aus dem Jahr 1905. Die Strecken Cobenzl - Kahlenberg, Kahlenberg - Leopoldsberg, Cobenzl - Neuwaldegg und Leopoldsberg - Klosterneuburg wurden zwischen 1934 und 1940 gebaut.

Und was ist so besonders an der Straße?

Der Ausblick und die holprige Fahrt durch den dichten Wald, durch den sich die Höhenstraße in Serpentinen schlängelt. Einfach wunderschön.


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