I love New York

Die Kunsthalle würdigt Isa Genzken und deren Liebe zur Architektur

Feuilleton | Ausstellungs-rundgang: Nicole Scheyerer | aus FALTER 23/14 vom 04.06.2014

Als das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zu Jahresbeginn eine große Retrospektive zum Werk von Isa Genzken zeigte, produzierte es auch einen kleinen Film für Youtube. "Who is Isa Genzken?" werden zu Beginn des Features Passanten gefragt, die es fast alle nicht schaffen, den deutschen Namen auch nur ohne Stottern von einem Zettel abzulesen. Danach treten Kuratoren, Sammler und Kollegen auf, um die Einzigartigkeit ihrer von Stilbrüchen gekennzeichneten Kunst zu preisen.

"I Love New York, Crazy City" nannte die in den USA bis heute wenig bekannte Künstlerin drei Collagenbücher, die auch im MoMA gezeigt wurden. Die 65-jährige Deutsche hat zeitweise im Schatten von New Yorks Wolkenkratzern gelebt und die himmelwärtsstrebenden Bauten fotografisch wie bildhauerisch verarbeitet. Während die MoMA-Retro derzeit in Chicago läuft und dann nach Dallas tourt, widmet sich die Kunsthalle Wien nun Genzkens Obsession für moderne Architektur und dem Einfluss, den amerikanische Künstler auf


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