Kunst Tipps

Retro-Austro-Op-Art: wenn die Muster flirren

Lexikon | NS | aus FALTER 23/14 vom 04.06.2014

Die geometrisch-abstrakte Kunst erntete in Österreich nie viel Resonanz, und dementsprechend wenig bekannt sind die Positionen aus den 1960er- und 70er-Jahren, die sich mit dem Konstruktivismus auseinandergesetzt haben. Nun bietet eine Überblicksschau im Künstlerhaus die Chance, sich in das Werk von Hildegard Joos zu vertiefen. Mit ihren Schachbrett- und Rasterbildern vertrat die 2005 im Alter von 95 Jahren verstorbene Künstlerin eine Position der konkreten Kunst und der Op-Art, und sie erhielt 1958 als erste Frau eine Personale in der Secession. Eine nun von der Galerie Suppan organisierte Retrospektive bringt 140 Arbeiten der Künstlerin zusammen, die 1949 mit ihrem expressiven Frühwerk einsetzen. Phasenweise produzierte die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann Harold Joos und signierte ihre Bilder mit "H+H Joos".

Künstlerhaus, bis 13.7.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige