Brasilien, wer sonst?

Der Sportwissenschaft ler Johannes Uhlig über seine Favoriten bei der WM


BERICHT: JOHANN SKOCEK
Stadtleben | aus FALTER 24/14 vom 11.06.2014

Sie haben mit Neymar einen Mann, der wie Lionel Messi vor zwei Jahren Spiele allein entscheiden kann." Johannes Uhlig unterrichtet Sport und im Speziellen Fußball an der Universität Wien, arbeitete für den SK Rapid und den Damenmeister Neulengbach und bildet Fußballtrainer aus.

Er glaubt, dass die Brasilianer im Unterschied zu den Europäern unter dem heißen, feuchten Klima Brasiliens kaum leiden werden und noch dazu über einen der wenigen Kicker verfügen, die im kommenden WM-Turnier (12. Juni -13. Juli) echt einen Unterschied machen können: den brasilianischen Tänzer Neymar. Der lernte im abgelaufenen Spieljahr bei Barcelona die europäischen Tricks.

Vor einem Jahr hat Brasilien im Finale des Confed-Cups, einer Art WM-Generalprobe, "die Spanier deklassiert", sagt Uhlig. 3:0. Fred erzielte zwei Tore, Neymar das dritte.

Entscheidender Faktor Hitze

Die brasilianischen Verhältnisse werden die Konzepte beeinflussen, glaubt Uhlig: "Die Formel 'Ballbesitz ist Spielerfolg' ist Unsinn." Schon

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