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Schattenlose Frau und Tanz auf Schlagobers

Lexikon | NS | aus FALTER 24/14 vom 11.06.2014

Vor 150 Jahren kam der Komponist Richard Strauss auf die Welt. Das Theatermuseum zeigt aus diesem Anlass seine reichen Bestände, die sich nicht zuletzt der Zusammenarbeit von Strauss mit dem Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal und dem Bühnenbildner Alfred Roller verdanken. Erhalten sind etwa die umfangreichen Korrespondenzen zwischen Strauss und seinen Librettisten, die die Genese von Opern wie "Elektra" oder "Die Frau ohne Schatten" bis hin zur Ausstattung nachverfolgen lassen. In der Ausstellung "Trägt die Sprache von Gesang in sich Richard Strauss und die Oper" zu sehen sind Raritäten wie Fotos zu Strauss' Ballett "Schlagobers" von 1922. Auch die umstrittene Rolle des Komponisten in der NS-Zeit wird beleuchtet.

Theatermuseum, bis 9.2.


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