"Es ist ein wenig verrückt"

Graz bekommt nun auch eine Kunsthalle. Sie schaut ein wenig anders aus als man das gewohnt ist

Steiermark | VORBERICHT: TIZ SCHAFFER | aus FALTER 24/14 vom 11.06.2014

Mit Kunsthallen, wie man sie in größeren europäischen Städten findet, verbindet man nicht zuletzt zweierlei: Es sind meist recht ordentliche Kästen, und sie sind finanziell gut aufgestellt. Beides trifft auf die Kunsthalle Graz, die diese Woche eröffnet, nicht zu. Mit einer Fläche von rund 280 Quadratmetern und heuer mit einer Fördersumme von 16.500 Euro von Stadt und Land ausgestattet, werden hier kleinere Brötchen gebacken. Brötchen wurden bis vor einigen Jahren in dem Bau, der in einem Hinterhof gegenüber der Justizanstalt Graz-Jakomini zu finden ist, tatsächlich gebacken. Die Ausstellungsfläche, das Atelier und eine Artist-in-Residence-Wohnung haben in einer ehemaligen Bäckerei Platz gefunden - der Ziegelschornstein erinnert daran. In den Hinterhof gelangt man durch eine Einfahrt direkt neben dem Café Paragraph, wo bei längeren Prozessen in der Justizanstalt gerne Journalisten, Anwälte und ihre Mandanten zusammensitzen.

Es steht natürlich jedem frei, eine Örtlichkeit


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige