"Ich hasse Dinge, die nicht gemütlich sind!"

Isay Weinfelds Entwurf für das Hotel Intercontinental ist umstritten. Der brasilianische Architekt über die Tugend des Zuhörens, die Wichtigkeit von Schlafzimmern und - Fußball

Stadtleben | INTERVIEW: MAIK NOVOTNY | aus FALTER 24/14 vom 11.06.2014


Foto: WertInvest / OTS

Foto: WertInvest / OTS

Der geplante Turm am Wiener Heumarkt, ein Zubau zum Hotel Intercontinental, die Neugestaltung des Eislaufvereins sorgt seit Monaten für Aufregung. Befürworter und Investoren sehen darin ein Stück Stadtentwicklung, Gegner und Experten stellen die Frage, wem der öffentliche Raum gehört, und fordern einen Masterplan für die sensible Zone. Jetzt kommt Isay Weinfeld, 62, zu Wort, der mit seinem Entwurf den Wettbewerb gewonnen hat. Der brasilianische Architekt war kürzlich in Wien, hielt einen Vortrag im Architekturzentrum und sprach mit dem Falter über das Projekt. Und über Fußball.

Falter: Herr Weinfeld, bei Ihrem Vortrag sprachen Sie nicht über das Intercontinetal, sondern zeigten Auszüge aus Filmen und inspirierende Bilder. Wieso das denn?


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