Hart  wie  Stein

Politik | Reportage: Florian Klenk | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Wenn die Beamten der Justizanstalt Stein frühmorgens ihren Dienst im größten Gefängnis des Landes antreten, marschieren sie an einem schwarzen Stein vorbei. Er erinnert an die Kremser „Hasenjagd“. 600 Menschen fanden den Tod, ein Monat vor der Befreiung Österreichs.

Im April 1945, die sowjetischen Befreier standen schon vor St. Pölten, ließ ein widerständiger Anstaltsleiter namens Franz Kodré die Zellentüren der Insassen öffnen. Er wollte vor allem die vielen politischen Gefangenen, darunter auffallend viele griechische Kommunisten, befreien.


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