AUVA: Das unwiderstehliche Angebot des Lebensgefährten

Politik | Bericht: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Kaum jemand kennt sie, aber viele geht sie etwas an: 4,7 Millionen Menschen sind in der Allgemeinen Unfallversicherung (AUVA) pflichtversichert. Bereits im März berichtete der Falter über umstrittene Ausgaben der AUVA. Im Zentrum der Kritik: Obfrau Renate Römer, zugleich Vizechefin der Wirtschaftskammer.

Vor vier Jahren vergab die AUVA einen Auftrag an Römers Lebensgefährten Michael Hochenegg, nachdem der mit seinem Unternehmen in Konkurs gegangen war. Für "Beratungsleistungen Ausschreibung Fach- und Kundenzeitschrift“ kassierte der angeschlagene Unternehmer 89.000 Euro aus dem Topf der Pflichtversicherung. Weil die Summe unter der Ausschreibungsgrenze lag, konnte der Auftrag direkt an ihn vergeben werden. Hochenegg habe die Leistung nachweislich erbracht, rechtfertigte sich Römer im März im Falter, außerdem seien drei Angebote eingeholt worden.

Ein E-Mail, das dem Falter und dem Kurier vorliegt, lässt die Causa in neuem Licht erscheinen. Sechs Tage vor der Auftragsvergabe schickte


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