Technik  

Internetradio: für alle, die tausende Sender wollen

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Analoges Radiohören kann anstrengend sein. Da rauscht und knackst es, je nach Empfangsqualität. Und viele Sender kriegt man gar nicht rein. Die Alternative heißt Radio per Internet. Webradios empfangen heute Stationen aus aller Welt. Das Pure Evoke F4 (250 Euro) braucht dazu nicht einmal eine LAN-Verbindung, es empfängt Radiosignale per WLAN oder Bluetooth. Die hauseigene Pure-Radioplattform bietet 20.000 Radiosender und 200.000 Podcasts. Das 1,5 Kilogramm schwere Gerät mit zwei 3,5-Zoll-Lautsprechern hat ein großes OLED-Display, per iOS oder Android-App lässt sich das Radio via Handy fernsteuern. Besonders praktisch: Radioprogramme können auf USB-Stick aufgezeichnet werden. Etwas günstiger ist das Technisat Digitradio 400 (180 Euro), das ebenfalls auf eine WLAN-Verbindung setzt.

Via Bluetooth kann man auch Musik vom Handy abspielen. Beide Geräte können neben Webradio auch UKW und das Digitalradio DAB+. Das Noxon iRadio hingegen (ab 200 Euro) empfängt ausschließlich Internetradio. Die Plattform VTuner liefert dazu 14.000 Sender, zudem kann man Musik von PC oder Mac abspielen, allerdings ohne Apples Airplay-Technik, man muss daher einen Mediaserver wie Twonky installieren. Alle drei Geräte sehen recht modern aus und passen in jede Tasche. Falls man noch ein weiteres Gadget mit sich herumschleppen will.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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