Lebt und schreibt in Wien

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Die junge Literaturszene der Stadt wird auch von den Zugereisten geprägt. Was wollen die hier?

Mit 18 habe ich geglaubt, ich schreibe Theaterstücke für eine bessere Welt“, gesteht Hubert Weinheimer. Heute muss der gebürtige Oberösterreicher lachen über sein jüngeres Ich. Dabei ist das ein guter Satz. Denn so beginnt es bei vielen Autoren: mit Texten, die das Schlechte in der Welt (Umweltverschmutzung, Nazis) anprangern und für das Gute (Gerechtigkeit, Frieden) kämpfen.

Weinheimer ist heute 31, lebt und arbeitet in Wien, wo er in den letzten Jahren vor allem als Sänger, Texter und Sprachrohr von Das Trojanische Pferd aufgefallen ist, einer der eigensinnigsten Bands des Landes. Während seine Bandkollegen in der Zeit, in der das Trojanische Pferd im Stall steht, andere musikalische Projekte verfolgten, kam Weinheimer wieder aufs Schreiben zurück und hat kurzerhand seinen ersten Roman verfasst.

"Gui Gui“ ist eine sprachgewaltige, aber auch sehr konzentrierte Geschichte über die


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