"Pass auf - spielen wir ‚ba-dadapapa-pa‘!“

Feuilleton | Gespräch: Michael Omasta, Gerhard Stöger | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014


Der Wiener Musiker, Komponist, und Arrangeur Gerhard Heinz 1959 und heute (Foto: Heribert Corn)

Der Wiener Musiker, Komponist, und Arrangeur Gerhard Heinz 1959 und heute (Foto: Heribert Corn)

Gerhard Heinz, 87, ist ein lebendes Stück Wiener Kulturgeschichte. In der Nachkriegszeit spielte er in Tanzorchestern und Jazzbands, später arbeitete er für Rundfunk und Fernsehen, versorgte „Kasperl“ und „Helmi“ mit der passenden Musik, komponierte unzählige Werbejingles, betrieb bis in die späten 1990er hinein mehrere Aufnahmestudios und produzierte 136 Soundtracks, unter anderem für Dutzende Sexfilmchen.

Eindrucksvoll ist die Bandbreite seines Repertoires: Franz Antel und Karl Spiehs lieferte der im Heimstudio bis heute aktive Musiker seichte Klänge und derbe Lieder, gleichzeitig hatte er den Sixties-Groove und produzierte sehr früh schon elektronische Musik, für die ihn Sammler obskurer Klänge heute weltweit schätzen.


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