7  Sachen, die Sie über die DONAUINSEL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Wie ist die Insel entstanden?

Die Donauinsel wurde zwischen 1972 und 1988 als Teil des Hochwasserschutzes angelegt. Es wurde ein Entlastungsgewässer gegraben, dadurch entstand die 21,1 Kilometer lange künstliche Insel zwischen der Donau und der sogenannten Neuen Donau, dem eigentlichen Entlastungsgerinne.

War die Insel gleich ein Erfolg?

Nicht wirklich. Anfangs wurde sie "Fadennudel“, "Spaghettiinsel“ und "Pissrinne“ geschimpft, weil man mit der Begrünung hinterherhinkte. Sie war zu Beginn bloß ein kahler Streifen Land inmitten der Donau.

Heißt das, dass die Insel auch künstlich begrünt wurde?

Richtig. Es wurden etwa 1,8 Millionen Bäume und Sträucher, also rund 170 Hektar Wald gepflanzt.

Schwer vorstellbar, dass die Donauinsel einmal so kahl gewesen sein soll.

Ja, zumal doch heute Teile der Insel sogar Naturreservate sind, wo seltene Vogel-, Amphibien- und Fischarten, aber auch Rehe, Hasen und Biber leben.

Und was ist mit dem Donauinselfest?

Auch das hat ziemlich bescheiden begonnen: Im Sommer 1984 hat es zum ersten Mal als kleines Open-Air-Festchen der SPÖ stattgefunden.

Mittlerweile ist es riesig.

Heute ist es das größte Gratis-Open-Air-Festival Europas mit an die drei Millionen Besuchern in drei Tagen.

Ist es nicht eh schon bald wieder so weit?

Ja. Vom 27. bis 29. Juni treten heuer wieder mehr als 1500 Bands auf.

Sonst noch etwas Wissenswertes?

Auf der Insel befindet sich einer der größten in einer Großstadt gelegenen FKK-Badebereiche: mehr als acht Kilometer pure Nacktheit in der City.


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