WM-Tagebuch 

Chefs und das Inkompetenzalter

Ballnotizen

Stadtleben | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Johann Skoceks Gedanken zum großen Ereignis

Iker Casillas war ein Held, Spaniens Kapitän und Real Madrids Torhüter, der im Alter von 19 Jahren das erste Mal ein Champions-League-Finale gewann, 3:0 gegen Valencia (2000). Casillas wollte nach dem EM- (2008), WM- (2010) und EM-Titel (2012) noch einen Weltmeisterschaftspokal. Doch das Vertrauen in ihn schwand, in der Meisterschaft hat er nicht mehr gespielt, "nur“ mehr in der Champions League.

Seit dem 1:5 gegen die Holländer ist Casillas eine tragische Figur. Ein mächtiger, alter Spieler, der mit 33 Jahren den richtigen Zeitpunkt für den Pensionsantritt verpasst hat. Wie beispielsweise auch Lothar Matthäus, der sich bei der Euro 2000 lächerlich machte.

Heute müssen die Spanier die Chilenen schlagen oder sie fliegen aus dem Turnier. Die spannende Frage ist, ob Iker Casillas spielt oder der Trainer sich getraut hat, ihn rauszunehmen und die Mannschaft vor ihm zu schützen.


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