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Jetzt gibt’s bald wieder Kukuruz, frisch isst man ihn auf einen Butz

Grundkurs Kochen (252)

Stadtleben | Bw | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Unlängst wurde an dieser Stelle den frischen Jungerbsen aus der Schote gehuldigt, diesmal wollen wir den Kukuruz hochleben lassen. Den gibt es natürlich auch schon die längste Zeit aus der Konserve oder gefroren aus dem Plastiksack, wo er meist unnatürlich süß, weil überzuckert daherkommt. Nicht gut.

Gut hingegen ist der Kukuruz, wenn man ihn direkt vom Feld brockt. Man kann die Kolben, solange sie noch weiß, fingerlang und -dünn sind, sogar roh und als Ganzes essen. Dann schmecken sie leicht süßlich, saftig und frisch. Oder aber man wartet, bis sie Ende des Sommers reif sind, und pflückt die großen, gelben Kolben, von denen sich der Blättermantel bereits zu lösen beginnt.

Am besten schmeckt der Kukuruz, wenn man ihn über offenem Feuer grillt. Wenn er goldbraun und außen ein wenig knusprig ist, dann braucht es nur noch ein wenig Butter und Salz und er ist genussfertig. Muss man den Kukuruz indoors zubereiten, kann man ihn ersatzweise natürlich auch im Rohr garen, aber dann bringt man sich leider um das köstliche Grillaroma. Trotzdem ist er, gebuttert und gesalzen, immer noch ein Genuss.

Ein bisschen fad hingegen ist der Kukuruz, wenn man ihn kocht. Klar, geht auch, ist geschmacklich aber kein Vergleich zu einem gegrillten Kolben. Dazu lege man die Kukuruze in reichlich kochendes Salzwasser und lasse sie etwa 30 Minuten köcheln. Danach buttern und salzen.

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