Motorsportjournalist Helmut Zwickl im Interview: "Die Formel 1 ist ein schlechter Witz geworden“

Steiermark | aus FALTER 25/14 vom 18.06.2014

Helmut Zwickl, 74, ist der Doyen des österreichischen Motorsportjournalismus. Jahrzehntelang berichtete er für den Kurier, die Autorevue und andere Blätter von den Formel-1-Pisten, im Pool seines Simmeringer Einfamilienhauses planschten einst die Kinder von Nigel Mansell, in der Garage stehen ein schöner, alter Lamborghini (Bj. 1968) und ein Ferrari. Aus dem Grand-Prix-Zirkus hat Zwickl sich zurückgezogen, er konzentriert sich jetzt ganz auf die von ihm seit 20 Jahren mitveranstaltete Oldtimer-Rallye "Ennstal Classic“.

Falter: Die Formel 1 kommt nach Österreich zurück. Hätten Sie das noch für möglich gehalten?

Helmut Zwickl: Nein, daran hat niemand mehr geglaubt. Die Formel 1 hatte sich in den Nahen und Fernen Osten verabschiedet, Österreich war für die Formel 1 kein Thema mehr. Mateschitz ist es auch deshalb gelungen, weil der Zeitpunkt günstig war: Der Ecclestone wusste nicht, wie viele Rennen er absichern kann, und da kam ihm der Österreichring gerade recht. Und Mateschitz

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige