Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 26/14 vom 25.06.2014

Der Kunstredakteur ist aus den Bergen Kataloniens zurück, der Theatermann von den Kreidefelsen der englischen Südküste. Alle sind an Bord, alles läuft nach Plan -bis auf den Umstand, dass der Bundestheaterchef kurz vor Redaktionsschluss zurücktreten muss. Vielen Dank auch! Eigentlich könnte man sich von jemandem, der Monate Zeit hatte, sich das genau zu überlegen, erwarten, dass er eine solche Entscheidung am Vormitt ag bekannt gibt. Schließlich wollen auch Journalisten Fußball schauen. So muss das halt nebenher am Computer erledigt werden, ideal ist das nicht.

Im Zweifelsfalle geht Arbeit selbstverständlich vor. Das Interview mit Marlene Streeruwitz (siehe Seite 22) fand überhaupt am Feiertag statt - allerdings im ausgesprochen entspannten Ambiente eines gut gekiesten Gastgartens mit Laub-und Nadelbaumbestand. Weil es die Autorin nicht trabig hatte und zum Zeitpunkt ihres Eintreffens die Musiker Herwig Gradischnig und Max Nagl noch am Tisch saßen, entspann sich zunächst eine interdisziplinäre Debatte über Kunstförderung und Künstlerdasein heute, die auch in die Druckfassung des Interviews eingeflossen ist -weswegen Gradischnig und Nagl an dieser Stelle herzlich für ihre Mitarbeit gedankt sei.

Zu Redaktionsschluss steht fest: Die Holländer haben souverän neun Punkte geholt. Sollten sie die WM gewinnen, kriegen die Kohle aus der Falter-internen Wuchtelwette der Daniel, der Reini und der Stefan. Ich habe zu setzen vergessen. Den Modepreis kriegen jetzt schon die Franzosen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige