Im Rachen der Raika

Ermitt lungen zeigen, was für Geschäft e steirische Raiffeisen-Banker in Kroatien betrieben

Politik | BERICHT: JOSEPH GEPP | aus FALTER 26/14 vom 25.06.2014

Wer an Bankenskandale denkt, dem kommen wohl New York oder London in den Sinn. Man denkt vielleicht an blankgeputzte Wolkenkratzer, in denen Investmentabteilungen großer Finanzkonzerne werken. Doch das muss nicht sein.

Es gibt auch Bankenskandale in kleinen Dörfern und Städten. Dort, wo man die Banker noch persönlich kennt. Zum Beispiel in der Südsteiermark.

Was in den vergangenen Jahren in Raiffeisen-Banken wie in Leibnitz, Halbenrain oder Sankt Stefan im Rosental geschehen sein soll, beschäftigt heute Staatsanwälte in Österreich und Kroatien. Dutzende Personen werden als Beschuldigte geführt - Bankchefs, Familienmitglieder, Bankmitarbeiter, Kreditvermittler und Notare.

Der Vorwurf: All diese Leute hätten rund 10.000 Kreditnehmer in Kroatien massiv geschädigt. Wucherzahlungen sollen kassiert worden sein, die nicht vereinbart waren. Exekutionen von Immobilien der Schuldner sollen seitens der Banken unverhältnismäßig schnell beantragt worden sein. Daraufhin sollen Privatfirmen

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