7 Sachen, die Sie über das GOLDENE QUARTIER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 27/14 vom 02.07.2014

Ist das neue City-Nobelviertel jetzt also endlich fertig?

Quasi. Das Grätzel zwischen Graben, Tuchlauben und Am Hof wurde vom Immo-Investor René Benko in den vergangenen Jahren grundlegend umgestaltet. Dort sind nun auf rund 42.000 Quadratmetern 19 Geschäfte zu finden. Nur das in der Seitzergasse geplante Restaurant hat immer noch nicht geöffnet. Es soll 2015 folgen.

Was macht das Quartier zum Goldenen?

Vergoldet sind vor allem die Preise, die man in den Shops der Luxusmarken wie Emporio Armani, Brioni, Etro, Louis Vuitton oder Roberto Cavalli vorfindet. Aber natürlich sind auch die Mietpreise für die Wohn-und Büroflächen mehr als gesalzen.

Und was ist mit dem Park Hyatt?

Das Luxushotel, die Krönung des Quartiers, wurde Anfang Juni eröffnet. Eine Nacht in der Präsidentensuite ist ab rund 4900 Euro zu haben.

Woher kommen all die bewaffneten Securitys, die jetzt auf der Straße herumstehen?

Tja, die gehören zu den jeweiligen Geschäften und sollen den erlauchten Kundschaften ein Gefühl von Ordnung und Sicherheit vermitteln.

Wer geht da überhaupt einkaufen?

Entweder die rund 20.800 Wiener Millionäre oder reiche Kunden aus Russland, dem Nahen Osten und Asien.

Welche Namen hat das Quartier noch?

Etwa Benko-City oder Signa-Stadtteil - nach René Benkos Signa-Holding, die es errichtet hat.

Und was ist dabei, dass Wien nun auch eine Luxusmeile hat?

Nichts -wäre das Ergebnis nicht globalisierter Einheitsbrei und die Verdrängung kleiner Geschäfte. F


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige