Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Karlsplatz: Die Lokale machen alles wieder gut!

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 27/14 vom 02.07.2014

Sonnenstand und erhöhte Wahrscheinlichkeit, am anderen Ende der Telefonleitung einen ahnungslosen Praktikanten anzutreffen, legen nahe, dass die Zeit der Sommergrätzel-Reportagen anbricht. Gut so, wir beginnen an einem der größten und schwierigsten Plätze der Stadt, dem Karlsplatz, der sogar genug Stoff für zwei Folgen abgibt.

Über das im März in der Kunsthalle eröffnete Heuer am Karlsplatz wurde hier schon ausgiebig berichtet, daher nur ein kurzes Update: Peter Fallnbügl kocht noch immer grandios, musste das Programm aber reduzieren. Eingelegt wird immer noch wie wahnsinnig, kürzlich grüne Nüsse, die Pfirsiche in Essig duften super, Liebstöckl, wow! Fladen aus dem Lehmofen, Saibling aus der Räucherkammer und ein paar tolle Veggie-Gerichte. Der burgenländische Winzer Erich Scheiblhofer pflanzte 50 Weinstöcke, und der Schneckenzüchter Andreas Gugumuck setzte im Garten 300 Weinbergschnecken aus (die aber offenbar in der Nacht gestohlen werden).

Pfirsiche in Essig

Rüber in


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige