Es war nicht alles schlecht

Die Saison ist vorbei, die Causa Burgtheater geht vor Gericht weiter. Außer Spesen nichts gewesen? Ein Rückblick auf die Hartmann-Jahre an der Burg -und ein Bericht von den ersten Hartmann-Prozessen

Feuilleton | BILANZ: WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 27/14 vom 02.07.2014

Matthias Hartmann und die Burg waren ein Traumpaar: Sie schien Geld ohne Ende zu haben, er lebte gern auf großem Fuß. Die beiden hatten eine tolle Zeit, die Stadt lag ihnen zu Füßen. Weil es so gut lief, wurde der auf fünf Jahre befristete Vertrag bald um weitere fünf Jahre, bis Sommer 2019, verlängert.

Doch dann stellte sich heraus: Die Braut ist pleite, und sie gab dem Gatten die Schuld daran. Am 11. März diesen Jahres wurde die Ehe geschieden. Wer aber dachte, das Kapitel wäre damit abgeschlossen, hat sich getäuscht: Der Rosenkrieg geht vor Gericht weiter. Der Ex-Direktor, der sich immer noch keiner Schuld bewusst ist, hat seine Entlassung angefochten; am Dienstag vergangener Woche fand am Arbeits-und Sozialgericht in der Wickenburggasse die erste Verhandlung statt.

Auf dem Programm stand die "vorbereitende Tagsatzung", normalerweise werden da nur Formalitäten geklärt und Termine ausgemacht. In diesem Fall dauerte es dreieinhalb Stunden. "Wir werden uns sehr oft und sehr lange


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