Seinesgleichen geschieht

Ein Rockstar der Ökonomie in Wien. Thomas Piketty und seine Kritiker

Der Kommentar des Herausgebers


Von Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 28/14 vom 09.07.2014

Thomas Piketty. Rockstar der Ökonomie ist das mindeste Attribut, das dem 41-jährigen französischen Ökonomen und Autor des Bestsellers "Capital in the 21st Century" (erscheint im Herbst auf Deutsch) umgehängt wird. Piketty verkauft, Piketty zieht. Von seinem Buch setzten die Verlage bisher etwa eine halbe Million Stück ab (englische und französische Ausgaben zusammen), was ihn zum Euromillionär macht - von Vortragshonoraren und anderen Erfreulichkeiten des Rockstardaseins einmal abgesehen.

Vergangenen Freitag war Piketty in Wien. Eingeladen hatte ihn die Arbeiterkammer, in deren Bildungszentrum er vor 600 Leuten einen Vortrag hielt (noch einmal so viele Menschen lauschten im nahegelegenen Theater Akzent vor der Videowand). Piketty zieht.

Anders als Rockstars unterhält Piketty nicht. Im Gegenteil, sein Vortrag geriet ebenso ausufernd wie sein Buch, er musste aus Zeitmangel zahlreiche vorbereitete Grafiken auslassen. Er hielt keine Präsentation, sondern eine Vorlesung. Sympathisch.

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige