"Das Ganze war ein Missverständnis"

Tex Rubinowitz hat doch tatsächlich den Bachmannpreis gewonnen. Wie konnte das passieren?

Feuilleton | Sieger-interview: Klaus Nüchtern | aus FALTER 28/14 vom 09.07.2014


Foto: APA/Georg Hochmuth

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Wettbewerbe haben es dem obsessiven Eurovision-Song-Contest-Konsumenten Tex Rubinowitz offenbar angetan. Seit vielen Jahren beobachtet er den alljährlich in Klagenfurt über die Bühne gehenden Bachmann-Wettbewerb. Seit 2004, als sein Freund Wolfgang Herrndorf (1965–2013) dort den Publikumspreis gewann, noch bevor er mit seinem Jugendlichen-Roadmovie „Tschick“ berühmt wurde, reist Rubinowitz jedes Jahr persönlich an.

Mittlerweile ist er längst selbst Teil des Rahmenprogramms zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur, wie das Event offiziell heißt: Er nimmt am Wettschwimmen teil, legt Singles auf und richtet gemeinsam mit Maik Novotny ein öffentliches Quiz am Lendkanal aus, dessen bizarr verstiegene Fragen von niemandem beantwortet werden können, außer von einer Gruppe Schlaubergern um die Bachmann-Siegerin Kathrin Passig, den Schriftsteller Clemens J. Setz und Hanser-Verlagschef Jo Lendle.


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