Keine Wellnessoase

Wie früher, aber schöner: Roland Rainers Stadthallenbad ist fertig saniert und endlich wieder offen

Stadtleben | Architekturkritik: Iris Meder | aus FALTER 28/14 vom 09.07.2014

Gleich beim Eingang oute ich mich als Trottel. Dabei habe ich so gut aufgepasst, als man mir alles erklärt hat: Erst die Eintrittsscheckkarte in den Automaten stecken. Die Karte und den Jeton, der dann rauskommt, mitnehmen und eine Etage tiefer das Schließfach mit Jeton und Schlüssel absperren. O.K. Nur komme ich jetzt nicht in den Saunabereich, weil ich die Scheckkarte im Schließfach gelassen habe. Also noch einmal zurück und mit Scheckkarte rein. Beim Versuch, mir einen Schließfach-Jeton für die Sauna zu holen, wird die Karte eingezogen. Einige Aufregung später habe ich sie wieder. Ein zweites Schließfach ist nicht zu bekommen.

Auf die Frage, wo sich ein mit Bikini bis gar nichts bekleideter Mensch beim Schwimmen oder Saunieren die Scheckkarte hinstecken soll, weiß der nette Bademeister auch keine Antwort - State of the art sind eigentlich elektronische Uhr-Armbänder, mit denen man auf- und zusperren und auch zahlen kann.

Mit drei Jahren Verspätung und ganz ohne Staatsakt ging


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