Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 28/14 vom 09.07.2014

Wie stehen die Chancen für Rot-Blau? Diskussion in einseitiger Runde

ANNA HOLL

Gibt es eine Perspektive für Rot-Blau? Wie könnte eine Zusammenarbeit aussehen? Diese Fragen wurden am vergangenen Donnerstag im Festsaal des Alten Rathauses diskutiert, eingeladen hat das FPÖ-nahe Cajetan-Felder-Institut. Auf dem parteipolitisch nicht ganz ausgeglichenen Podium: der ehemalige SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch, FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, Ex-FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger und der FPÖ-nahe Historiker Lothar Höbelt. Die Zuhörerreihen sind voll, überwiegend mit älteren Männern.

In den 1980er-Jahren, in der Zeit der rot-blauen Koalition, seien die politischen Ansichten der SPÖ und der FPÖ einander ähnlicher gewesen als jetzt, sagt Androsch. Höbelt sieht das anders: Die Parteien hätten sich in den politischen Zielen genähert. Die Abgrenzung der SPÖ von der FPÖ sei eine Reaktion auf den "Konflikt im eigenen Revier", den Wählerverlust an die FPÖ. Schnell ist man bei den Uneinigkeiten,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige