Phettbergs Predigtdienst

Am liebsten wäre ich reich

Hermes Phettberg führt seit 1991 durch das Kirchenjahr

Kolumnen | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

JUHU JUHULIA! Heute gehe ich zu Christoph &Lollos "Tschuldigung" ins Theater am Spittelberg. Von denen hatte ich schon lang nichts mehr gehört. Ich vermute, sie haben inzwischen einen akademischen Abschluss hinter sich. Als ich unter der Regie von Thomas Holzinger & Paul Poet &Mandy E. Mante im Wuk damals nach "Beichtphater Phettberg" Christoph & Lollo für mich aufspielen ließ, bildete ich mir noch ein, mein "Star-Sein" ginge weiter ...

Heute Nacht konnte ich wieder wunderbar schlafen. Der Weisheitszahn beruhigte sich, und ich habe sogar einen Traum in Erinnerung: Ich träumte, wie ich mit mir die Gestionskonferenz abhielt, mir gelangen einige wunderbare kleine Sätze.

Ernährung des Mi., 9.7.14 mit Herrn Pape, der auch ganz staunte über das gestrige Vize-Fußballmatch: Rindssuppe mit Schöberl, Nudeln in Eierschwammerlsauce, davon werd ich die zweite Hälfte heute als Abendessen genießen. Denn die gebackene Hühnerkeule, die ich mir vorher zumutete, ließ mich immer laut aufschreien, wenn mein weher Zahn mit einem dieser Panierbrocken zusammenstieß. Mir war heute sogar der Kartoffelsalat zu hart. Doch ich konnte heute in der Früh bereits ohne die fürsorglich von Sir eze schon angedrohten vorbereiteten in Wasser eingelegten Trockenzwetschgen koten. Der Sir eze ist ja urliger als jede nur denkbare "Urli". Ich mach mit!

Herzliebe Christoph und Lollo, welch gewaltigen Apparat hat Österreich durch Euch gewonnen: Eure Seele (Ich-Kunde Eures Ich) kocht so lange heiß, bis Euer Witz glüht und zu einem göttlichen Skifahrerlied sich heißkocht.

Die Österreichys jammern generell, wenn aber "Eure Seelen" diese gewisse Höhe erreichen und dann beschließen müssen: Jetzt reicht's, da machen wir ein Lied, dann kommt Gewaltiges heraus, ob ÖVP, ob SPÖ, ob Brüste, ob Brunzen im Park, ob Karl-Heinz Grasser, geschieht "Euch" immer eine Explosion. Eure Übertreibungen sind so gewaltig übertrieben, dass die Menschen sich darinnen auspendeln.

Am liebsten wär ich reich und könnte mir leisten, mit Euch durch Eure Tourneen mitzureisen, in einem Hotel in der Nähe zu wohnen, und dann würd ich immer dorthin gehen, wo ihr gerade spielt.

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Unter www.phettberg.at/gestion.htm ist wöchentlich neu zu lesen, wie Phettberg strömt


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