Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Die Pinken basteln an ihrem Image als Partei der Bürgerbeteiligung

BENEDIKT NARODOSLAWSKY

Über den Tisch haben sie Papierbögen gespannt, die sind mit bunten Stiften vollgeschrieben, darauf liegen Plastilin, gebastelte Spielfiguren und Klebeband. Zwei Tage haben sich Kreative, Aktivismusexperten und Neos-Politiker in einem Wiener Co-Working-Space zusammengetan, Fallbeispiele durchgespielt und sich in fiktive Bürger hineingedacht, die in der Stadt etwas bewegen wollen: etwa in Lena, die ein Urban-Gardening-Projekt verwirklichen möchte. Oder in Ulcin, der vor einem Haus einen Grillplatz errichten will.

Warum engagieren sich Bürger? Woran scheitern sie mit ihren Anliegen? Und was muss die Politik tun, um ihnen künftig besser unter die Arme greifen zu können? Das wollte die Parteiakademie NeosLab auf spielerische Weise herausfinden. Die Idee zum "Partizipations-Workshop" stammt von der Wiener Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die in Sachen Bürgerbeteiligung in Wien noch Aufholbedarf sieht.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige