Tanz oder gar nicht

Performances, Workshops, Partys: ein Besuch bei den Machern des Festivals Impulstanz, das Wien jeden Sommer in eine Tanzstadt verwandelt

Feuilleton | Vorbericht: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Woran merkt man, dass Impulstanz ist? Untertags an den 230 pinken Fahrrädern, mit denen die Workshopteilnehmer und -dozenten in ihre Kurse radeln. Und nachts an den vielen Menschen, die sich vor der Festival-Lounge im Burgtheater tummeln.

Seit es Impulstanz gibt, ist Wien auch in der Sommerpause eine Theaterreise wert. Es ist europaweit das größte Festival seiner Art. Die Kombination aus Performances und Workshops gibt Impulstanz seinen unverwechselbaren Charakter, die Partys machen das Festival zum Fest.

Ein Sparprogramm

Dass Impulstanz heuer eine Woche später anfängt als gewohnt, hat mit einer Konkurrenzveranstaltung zu tun, die noch eine Nummer größer ist: der Fußball-WM. "Wir haben Respekt vor solchen Ereignissen", sagt Intendant Karl Regensburger. "Schon aus Eigeninteresse. Ich wollte ja auch die Matches sehen."

38 Produktionen stehen bei Impulstanz diesen Sommer auf dem Spielplan. Das ist eine beeindruckende Zahl, im Vergleich zu den 59 Stücken des Vorjahrs aber ein Drittel weniger.


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