Wem die Sonne lacht

Rosmarin, Thymian, Lorbeer: Die Kräuter-Südlinge tun, was in ihrer Natur liegt

Stadtleben | Gartenbericht: Julia Kospach | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Einen Vorteil hat die Klimaerwärmung: Den Südlingen unter den Kräutern gefällt es bei uns mit jedem Jahr besser. Salbei, Rosmarin, Thymian und Lorbeer sind besonders wärmeliebend und entwickeln ihre vollen würzig-intensiven Geschmacksaromen am besten, wenn ihnen die Sonne zumindest sechs bis acht Stunden pro Tag auf den Pelz brennt. Besitzer von Schattenbalkonen oder -terrassen brauchen sich deshalb mit der Mediterrankräuteranzucht gar nicht erst abzumühen: Es bringt nichts.

Für jene, denen auf Balkon und Terrasse die Sonne lacht, sind die Südlinge jedoch ideal. Auch wenn ihnen der Wind ganz oben auf einem exponierten Dach um die Blätter pfeift, stört sie das nicht im Geringsten. Und die Topfzucht kommt ihnen in unseren Breiten sogar entgegen. Trotz allem darf man halbwegs regelmäßiges Gießen allerdings auch bei ihnen nicht vergessen.

Hat man nicht ganz so viele Sonnenstunden zu bieten, ist das auch kein Malheur: Der Geschmack der Kräuter wird dann allerdings einfach nicht


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