Die Sause hat System

Gute Stürmer, rohe Sitten, böse Fifa: Am Ende der Fußball-WM in Brasilien bleiben ein paar einfache Lehren

Stadtleben | Wm-resümee: Johannes Skocek | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014


Foto: EPA / Jonathan Jaramillo

Foto: EPA / Jonathan Jaramillo

Als der argentinische Stürmer Palacio gegen Ende des Finales die zweite riesengroße Chance der Argentinier nicht verwertet hat, war mir klar: Das verlieren sie.“ Der Sportwissenschaftler und Trainerausbildner Johannes Uhlig hat fünf Wochen lang die Fußballweltmeisterschaft analysiert. Am Ende bleiben ein paar einfache Lehren: Ohne guten Stürmer (Klose, Messi, Neymar, Robben) geht nichts mehr.

Die Sitten verrohen, siehe die Verletzung Neymars und die Schwalbenflüge des Niederländers Robben. Der Weltfußballverband Fifa schert sich nicht um die Gesundheit der Spieler, sonst würde man die Schiedsrichter nicht nach Weltgegenden, sondern nach Qualität aussuchen. Und schließlich: Nicht das System ist ein spielentscheidendes Kriterium, sondern die Fähigkeit der Spieler, die eingelernten Schablonen zu befolgen und im richtigen Augenblick außer Kraft zu setzen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige