Was passiert hinter den Türen?

Bei Open House Wien zeigen Freiwillige über 70 Wiener Gebäude her. Noch üben die Volontäre

Stadtleben | Reportage: Anna Holl | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Es begann in einer Londoner Warteschlange. Iris Kaltenegger, damals Architekturstudentin, stand vor dem Lloyd's-Gebäude. Vor und hinter ihr warteten Dutzende Menschen. Es dauerte zwei Stunden, dann bekam sie eine Führung durch das ungewöhnliche Versicherungsgebäude. Es war gerade Open House London, eine Veranstaltung, bei der Bauwerke für Neugierige offenstehen. "Damals war ganz London auf den Beinen", erzählt Kaltenegger. Sie fuhr mit dem Glaslift bis an die Spitze des Gebäudes, sah die Metropole aus einer neuen Perspektive und hatte das Gefühl: Es wird ihre Stadt.

Heute, 14 Jahre später, steht Kaltenegger auf dem Campus der neuen Wirtschaftsuni. Sie spricht mit Freiwilligen darüber, was im Herbst passieren wird. 125 Volontäre sollen bei Open House Wien durch über 70 Bauten führen. Nach sieben Jahren Studium und Arbeit in London kam Kaltenegger zurück nach Österreich und wollte mitnehmen, was sie in London jedes Jahr begeisterte. Gemeinsam mit der Architekturkritikerin Karin


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