Am Pranger der Generation Praktikum

Auf einer neuen Homepage können enttäuschte Praktikanten jene Firmen unter Druck bringen, die das Arbeitsrecht verletzen


Bericht: Benedikt Narodoslawsky
Politik | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Früher wollte Veronika Kronberger Fotografin werden, und um einen Job zu bekommen, musste sie Erfahrung sammeln. Also machte sie ein Praktikum, richtete das Licht, fotografierte, retouchierte. Sie erledigte die Arbeit einer Angestellten. Der Lohn dafür: null Euro.

Der Großteil der österreichischen Jugendlichen glaubt, ein Praktikum verbessere die Berufschancen. Das sagt die sogenannte Jugendmonitor-Studie, mit der das Familienministerium regelmäßig die Lebenswelt der Jungen untersucht. Jeder dritte Unter-18-Jährige hat der Studie zufolge schon ein Praktikum absolviert, bei jenen zwischen 22 und 24 Jahren sind es bereits zwei von drei. 90 Prozent waren mit ihrer Praktikumserfahrung zufrieden. Das klingt erfreulich.

Nicht so erfreulich klingt eine andere Studie namens "Praktika und Praktikanten/Praktikantinnen in Österreich" aus dem Jahr 2011, die Praktika von Studierenden genauer unter die Lupe nahm. Ergebnis: Bei den meisten handelte es sich um versteckte Arbeitsverhältnisse. Unternehmen

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