Technik

Lauf-Apps: Nichts treibt einen so an wie Narzissmus

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 29/14 vom 16.07.2014

Laufen macht eindeutig mehr Spaß, seit man auf Facebook mit seinen famosen Trainingszeiten angeben kann. Mit "Runtastic Pro" kann man Informationen über "runtastische" Trainingszeiten via Facebok, Twitter, E-Mail und Whatsapp teilen, außerdem gibt es ein Live-Tracking, um sich von Freunden beim Training anfeuern zu lassen. Dass "Runtastic Pro" zu den besten Lauf-Apps gehört, liegt zum einen am übersichtlichen Bedienkonzept und den vielen Features; so lässt sich die zurückgelegte Strecke auf OpenStreetMap visualisieren.

Für ehrgeizigere Läufer und Adidas-Fans empfiehlt sich "Adidas mi-Coach", eine Gratis-Lauf-App, die zwar auf Adidas-Produkte (wie etwa Schuhe mit Sensoren) zugeschnitten ist, aber auch ohne diese funktioniert, wenn auch mit Einschränkungen. Punkten kann die App vor allem mit Trainingsplänen und Auswertungs-Tools. Als Alternative zur Smartphone-App gibt es von Adidas die Fitnessuhr miCoach Smart Run (400 Euro) mit Herzfrequenzmessung, GPS und Bluetooth. Viele Features bietet auch der "Endomondo Sportstracker", der wie "Runtastic Pro" über eine Live-Tracking-Funktion verfügt. Sharen kann man die Trainingszeiten aber nur über Facebook, da hat man bei "Runtastic Pro" eindeutig die Nase vorn, jedenfalls in puncto Selbstdarstellung.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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