Impulstanz Tipps

Trashige Aufarbeitung eines Traumas

Lexikon | WK | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Die junge New Yorker Choreografin Rebecca Patek verarbeitet in "ineter(a)nal f/ear" eine (ihre?) Vergewaltigung. Diese wird einerseits in einem Fake-Dokumentarfilm thematisiert, andererseits spielt Patek das traumatische Erlebnis auf der Bühne - gemeinsam mit Sam Roeck - in einer Art Therapiesetting nach. Die trashige Performance begegnet dem harten Thema mit trockenem Humor; eine Gratwanderung, die nicht alle witzig finden werden. Sicherlich eine der kontroversiellsten, spannendsten Arbeiten der Reihe [8:tension]. Am selben Abend kann man im Schauspielhaus, davor oder danach, auch das schöne Tanz-Trio "Tertiary" von Michael O'Connor und das kleine Solo "Far Away So Close" von Hannes Wurm sehen.

Schauspielhaus, Mo 22.30, Mi 21.00


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