Kommentar TTIP

Freihandelsabkommen: wo die Kritiker recht haben - und wo nicht

Joseph Gepp | Falter & Meinung | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Konsterniert reagiert die EU-Kommission, wenn Kritik am geplanten EU-USA-Freihandelsabkommen ("TTIP") aufkommt. Chlorhuhn, Hormonfleisch, Fracking - was für ein Unsinn, heißt es. Woher kommen nur solche absurden Ängste, lautet der Unterton der Stellungnahmen.

Bei kaum einem anderen aktuellen Thema klaffen die Positionen derart auseinander. Es scheint fast, als würden beide Seiten nicht von derselben Sache sprechen. Eine breite Front von Globalisierungskritikern bis hin zur Kronen Zeitung warnt vor neoliberalem Teufelszeug, das den nationalstaatlichen Konsumentenschutz aushöhle. Die EU-Kommission hingegen freut sich über den möglichen Wachstumsschub, der jeder Familie der EU 545 Euro pro Jahr extra bringen soll.

Jede Seite präsentiert ihre Zahlen, Beispiele, Belege aus der Vergangenheit - wie soll man da bewerten, wer recht hat?

Vielleicht, indem man sich den Grundgedanken des TTIP vor Augen führt: Eigentlich ist es gar kein Freihandelspakt, denn freien Handel gibt es in der westlichen

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