Technik

Schöne neue Welt: Überwachungskamera für zu Hause

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Die Urlaubszeit ist bekanntlich die beste Zeit für Einbrecher. Schon der bloße Gedanke daran, dass womöglich gerade jemand die Wohnung ausräumt, kann manchen Menschen den schönsten Strandtag versauen. Gerne würde man sich gelegentlich vergewissern, dass der High-End-Fernseher weiterhin dort steht, wo er vor der Abreise gestanden hat.

Für Kontrollfreaks gibt es WLAN-Überwachungskameras, auf die man per Smartphone von überall zugreifen kann. Mit mehreren solcher Kameras kann man die gesamte Wohnung überwachen. Edimax IC-7110 etwa (ca. 170 Euro) lässt sich sogar fernsteuern, und für die Nacht gibt es Infrarot. Integriert ist auch ein Bewegungsmelder, der über Verdächtiges per E-Mail informiert.

Eine gute Alternative ist die Philips In.Sight M120 (ca. 150 Euro), die ebenfalls Bewegungen und Geräusche meldet. Außerdem lässt sich eine Sprachaufnahme im überwachten Raum abspielen ("Hallo Einbrecher! Hände hoch, Sie sind verhaftet"). Kameraufnahmen können zudem in der Cloud abgespeichert werden. Trivision NC-229WG (ca. 249 Euro) bietet Audio-Aufzeichnung, bei Bewegungen schickt die Kamera ein E-Mail, zugleich wird das Video auf einen FTP-Server hochgeladen.

Wer im Urlaub sonst nichts zu tun hat, kann sich mit seinen Heimkameras also bestens unterhalten. Und sich quasi wie zu Hause fühlen.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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