Nachrichten aus dem Inneren

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Falter & Meinung | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Die Medienlandschaft gerät immer mehr unter Druck. Das zwingt auch den Falter dazu, immer besser zu werden, damit der Rubel weiter rollt.

Eine Schwachstelle, Sie haben es vermutlich bereits bemerkt, war die "Glosse" am linken oberen Rand auf der Kommentarseite (Seite 6). Bissig und treffend sollte eine Glosse sein. Das Schmuckstück im Heft. Ein sprachlich geniales Feuerwerk. Im Falter stand die Glosse aber leider oft für Aufopferung. Irgendwer musste die Glosse befüllen. Und irgendwie wurde sie voll.

Hochgeschätzte Rubelroller, wir haben das jetzt endlich geändert! Für Sie! Dieses unbeliebte Plätzchen links oben ist ab nun super! Eine rasch einberufene Glossensitzung in der Aida bei Kaffee und Kuchen (Dusini, Gepp, Nüchtern, Naro opferten sich auf) ist der Durchbruch gewesen.

Was ändert sich nun? Die Glosse wird hochprofessionell geplant: Dusini hat ein Arbeitsdokument gebastelt, in dem wir Themenvorschläge sammeln. Das heißt: Spontanglossen ausgeschlossen.

Und das Layout hat sich geändert: Die Glosse hat keine Überschrift mehr, ist damit ein wenig länger und umfasst stets drei Absätze. Artdirector Merbach machte die coole Umgestaltung, Herausgeber Thurnher den Glossennamen "Punkterl", der die Richtung vorgibt: klein, aber treffend. Im neuen Format werden die Glossenschreiber erstmals anonymisiert. Wer die Ära Punkterl begann, also das allererste Punkterl schrieb, erfahren Sie nie. Außer Sie lösen dieses Nachrichten-aus-dem-Inneren-Suchrätsel.

Fünf Wörter ergeben den Lösungssatz.


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