Liebe 800!

Sehr geehrte Universitätsprofessoren, Lehrer, Journalisten und andere Sprachkritiker!

Politik | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Sie verzeihen, dass ich mich in Ihren Briefwechsel mit Ministerin Heinisch-Hosek und Minister Mitterlehner einmische. Direkt haben Sie mich nicht angesprochen. Aber bei Ihnen weiß man ja nicht genau - manchmal ist man dennoch irgendwie mitgemeint, oder?

Angesprochen fühle ich mich spätestens, wo Sie den "minimalen Prozentsatz kämpferischer Sprachfeministinnen" erwähnen, "der der nahezu 90prozentigen Mehrheit der Staatsbürger nicht länger seinen Willen aufzwingen darf". Zu den Feministinnen gehöre ich dazu, gell? Zu den Staatsbürgern womöglich auch? Aber wenn ja - dann müssten Sie uns doch schlicht "Feministen" nennen?

Nun - es ist nicht so einfach, sich immer klar auszudrücken, da sind wir uns einig. Sie kennen das, ich kenne das: Man sitzt am Laptop, versucht, die Wirklichkeit einzufangen und in Worte zu fassen - aber die Wirklichkeit will nicht so recht. Sie sträubt sich, zickt herum, will einfach nicht in den Behälter hinein, den man für sie zurechtgelegt hat. Vielleicht

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