IT-Kolumne

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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Habe ich schon einmal gesagt, dass das Netz hauptsächlich dafür da ist, sich Katzenbilder anzuschauen? Es gibt aber noch einen zweiten guten Grund, permanent online zu sein: Man kann stundenlang Bilder von Essen begaffen. Die Lust auf die Essensfotos nennt sich bekanntlich Foodporn - eine meiner Lieblingssünden. Besonders fahre ich auf Bilder von richtig guten Burgern ab. Solche wunderschönen Gerichte findet man auf Pornburger.me. Der Burger namens "Hot Fuzz" ist zum Beispiel eine Mischung aus Fleisch und Obst: Statt Brot gibt es außen zwei Pfirsichhälften, dazwischen geräucherten Speck, Balsamico, Büffelmozzarella, Basilikum und ein saftiges Stück Rindfleisch. Herrlich! Webseiten wie Pornburger.me beweisen übrigens, dass uns das Internet langfristig klüger macht. Und sei es auch nur, weil wir Europäer endlich lernen, dass ein guter Burger mehr ist als Fastfood - ein guter Burger ist eigentlich ein mehrstöckiges Kunstwerk.


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