Bim im Museum

Christian Rapp liebt Zeitgeschichte. Gerade gestaltet er das neue Verkehrsmuseum der Wiener Linien

Stadtleben | Porträt: Birgit Wittstock | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Man könnte sagen, sein Job ist es, die Geschichte ins rechte Licht zu rücken. Wobei die Sache mit dem Licht gar nicht so einfach ist, denn was das betrifft, ist Christian Rapp ein wahrer Perfektionist. „Wenn man eine Ausstellung aufbaut, sieht anfangs alles nur nach sehr wenig aus, bis man beginnt, die Exponate auszuleuchten“, sagt Rapp. „Das ist ein faszinierender Akt, wie Komponieren.“

Christian Rapp, 50, ist Kurator, ein Geschichtenerzähler und – wenn man so will – Komponist, der in seinen Ausstellungen und den von ihm gestalteten Museen versucht, der Vergangenheit Leben einzuhauchen und sie für die Besucher greifbar zu machen. Momentan gestaltet Rapp das neue Verkehrsmuseum der Wiener Linien, das am 13. September in der alten Remise in der Erdbergstraße im dritten Bezirk eröffnen soll. Bislang waren dort nur einige alte Straßenbahnwaggons zu sehen, die lediglich eine Handvoll eingefleischter Freaks anlockten. Rapp hat nun eine multimediale Ausstellung konzipiert, die ein breites Publikum ansprechen soll.


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