7 Sachen, die Sie über den STEPHANSPLATZ eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

2016 soll der Stephansplatz renoviert werden? Wieso denn das? Sieht doch alles super aus!

Kommt drauf an, von welcher Seite. Es geht vor allem um die Nordseite, wo Dombauhütte und Fiakerpferde stehen, wo das Pflaster holprig ist und Menschen mit Rollstühlen schwer queren können.

Was ist denn mit der Dombauhütte?

Die wurde irgendwann in den 50er-Jahren an die Nordfassade des Domes geklebt. Aber schon viel länger, seit dem Mittelalter, widmen sich hier Handwerker der Errichtung und der Erhaltung des Domes.

Und die Hütte soll weg?

Die Werkstätten sollen, heißt es, einen Standort am Stadtrand beziehen.

Ach so, damit in Bestlage Räumlichkeiten frei werden?

Das ist wohl auch eine Überlegung. Immer wieder ist aber auch die Rede von einem - unterirdischen - Besucherzentrum für den Dom. Der hat schließlich fünf Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich.

Was soll noch neu werden?

Nachdem die Fußgängerzonen Graben und Kärntner Straße vor ein paar Jahren einen neuen Belag bekommen haben, ist nun der Stephansplatz dran.

Hat es denn rund um den Dom immer schon so ausgesehen?

Natürlich nicht. Der Platz wurde immer schon den Bedürfnissen der Stadtmenschen angepasst; mitunter riss man auch einfach Teile des Domes oder ganze Häuserzeilen nieder.

Und die U-Bahn...

... sollte schon viel früher zum Stephansplatz fahren. Die Stadtplaner konnten sich aber erst Mitte der 60er-Jahre durchsetzen.


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