Irgendwo zwischen Sigmund Freud und Nick Cave

Wachablöse am Schlossberg. Ab Herbst ist der ungarische Droschl-Autor László Garaczi Stadtschreiber in Graz

Steiermark | Porträt: Hermann Götz | aus FALTER 30/14 vom 23.07.2014

Ich bin ein bescheidener, grauhaariger Typ mit einer reizenden Frau. Wir arbeiten oft in der Nacht, erforschen gerne neue Orte und würden uns freuen, unsere Nachbarn bei einem Glas Wein kennenzulernen." So würde sich der neue Grazer Stadtschreiber László Garaczi seinen künftigen Nachbarn vorstellen. Der von der Kulturvermittlung Steiermark betreute Literaturstipendiat der Stadt wohnt im Cerrini-Schlössl am Schlossberg, da ist die Zahl der Nachbarn überschaubar. Aber es dreht sich nicht nur um diese. Es geht auch um die Frage, wie sich der Stadtschreiber in seinem mit September beginnenden Graz-Jahr in die Kulturszene einbringen wird. Garaczi könnte dabei Unterstützung von seiner Frau Ildikó Nagy erhalten. Die junge ungarisch-amerikanische Schriftstellerin und Musikerin würde seiner literarischen Regentschaft noch mehr Farbe verleihen.

Einen Startvorteil hat Garaczi: Er ist hier kein Unbekannter. Das liegt daran, dass seine Werke, sofern auf Deutsch erhältlich, im Literaturverlag


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