Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Sommergrätzel V: Schafberg - man kann hier auch nur baden


LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 31/14 vom 30.07.2014

Der Schafberg kann quasi nur über eine einzige Straße erklommen werden, die unaussprechliche Czartoryskigasse. Entlang dieser kommen zuerst Gemeindebauten, dann Villen, dann Friedhöfe, dann lange nur mehr Kleingärten, dann das Schafbergbad und oben drauf schließlich noch eine Kirche. Früher war hier einmal alles voller Weingärten, geblieben ist die Ried Alsegg mit immerhin acht Hektar, weitere winzige Weingärten findet man noch in vielen Kleingartenparzellen, die spielen aber keine Rolle mehr.

Rückbesinner und Umsteiger Die erste Station befindet sich im Villenbereich, das Café-Restaurant am Schafberg. Predrag Skrbic übernahm es vor fünf Jahren, nachdem er davor zwölf Jahre lang für Akakiko und andere Multigastronomen unterwegs war. Jetzt kocht er selbst, seine Frau ist im Service, saisonale Spezialitäten - jetzt gerade Eierschwammerln -und Traditionals wie Beuschel und Bruckfleisch (das allerdings auf Vorbestellung) sind sein Stolz, ebenso, dass sein Lokal schon zweimal irgendeinen

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