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Pressekolumne

Medien | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 31/14 vom 30.07.2014

Vor vier Jahren rollte der Wirtschaftskrisentsunami über Griechenland. Österreichs Vizekanzler hieß Josef Pröll. Die Partei der Neos war noch nicht geboren. Und Wiens Bürgermeister Michael Häupl zeichnete Milliardär Frank Stronach für dessen unternehmerische Leistungen mit dem Schumpeter-Preis aus. Seither hat sich einiges getan, vier Jahre sind eine politische Ewigkeit.

Im Jahr 2018 gehen die nächsten Nationalratswahlen über die Bühne, und das Nachrichtenmagazin Profil hat dazu schon die erste Aufmachergeschichte: "Blaue im Himmel", eine FPÖ-Analyse auf vier Seiten mit euphorischem Strache-Foto. "Das Kanzleramt ist für Parteichef Heinz-Christian Strache in Sichtweite. Die Gründe für den unheimlichen Erfolgslauf". Basis für die Geschichte: Umfragen aus dem Jahr 2014. Journalistische Regel, wenn einem gar nichts mehr einfällt: Eine alarmierende Oh-mein-Gott-Strache-kommt-und-wir-müssen-alle-sterben-Geschichte geht immer. F


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