Von Charlie Parker bis Serge Gainsbourg: vier unterschätzte Biopics

Feuilleton | aus FALTER 31/14 vom 30.07.2014

Bird (Regie: Clint Eastwood, 1988) Eastwoods Liebe zum Jazz trieb ihn zur Verfilmung der Lebensgeschichte von Charlie Parker. Eine verschlungene Spurensuche, die dem legendären Saxofonisten (Forest Whitaker) wohl näher kommt als jede historische Rekonstruktion.

Great Balls of Fire (Regie: Jim McBride, 1989) Biopic über Leben, Leiden und Laster des Rockn'-Roll-Stars aus Louisiana, das sich vor allem für das Exzessive interessiert. Dennis Quaid als Jerry Lee Lewis bereitet vor allem seiner minderjährigen Braut Winona Ryder schlaflose Nächte.

Nowhere Boy (Regie: Sam Taylor-Wood, 2009) Die Flegeljahre John Lennons, sitting in his nowhere land in Liverpool bei Tante Mimi, basierend auf der Autobiografie von Lennons Halbschwester. Aaron Taylor-Johnson spielt den aufmüpfigen Rock 'n'Roller.

Gainsbourg (Regie: Joann Sfar, 2010) Umfassendes Biopic über das bewegte Dasein Serge Gainsbourgs, der sich von Kindheitstagen an mit einem Alter Ego abplagen muss. Bardot, Gréco und Birkin setzen Èric Elmosnino in der Rolle seines Lebens ebenso zu wie Alkohol, Skandale und Presse.


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