Der wilde Wald am Rand der Stadt

Landpartien (2): Mitten im wilden Dickicht des Wienerwalds findet man Kunst, Aussicht, erdiges Dorfleben und schnarchende Mangalitzaschweine

Stadtleben | AUSFLUG: FLORIAN KLENK | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014

Bergsteigen ist zu anstrengend, die Pannonische Ebene zu schlamm-und gelsenverseucht, das Waldviertel zu kalt und das Weinviertel zu agrarisch. Dann bleibt der Wienerwald.

Die Wiener kennen ja nur diesen Stadtwienerwald mit den vollen Schutzhäusern am Ende der ausgetretenen Pfade rund um den Lainzer Tiergarten oder den Straßenbahnendhaltestellen im Westen der Stadt.

Man darf sich ruhig ein bisschen weiter in den Westen wagen, den Wiesel-Zug auf der Westbahn nehmen und mit Rad oder Wanderschuhen ein paar Stationen weiter fahren. Da draußen kann es schon ein bisschen anstrengend sein, denn der Wienerwald ist steiler und wilder, als der gemeine Städter beim Spaziergang durchs Lainzer Gehege denkt, aber man schwitzt nicht so wie bei einer Tour auf die Rax.

Rekawinkel ist zum Beispiel ein lieblicher und unspektakulärer Ausgangspunkt. Ein kleines, aber angenehm unverschandeltes Sommerfrische-Idyll, das mit seinen eleganten Jahrhundertwendevillen und dem wiedererweckten Dorfgasthaus Mayer einen


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