Technik Dinge, die uns brauchen

Fitness: Hightech für das Handgelenk

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014

Fitnessarmbänder sind etwas für Gelegenheitssportler. Zwar kann man damit bequem die Pulsfrequenz messen oder die Schrittzahl protokollieren, aber auch nicht viel mehr. Wer ernsthaft trainieren will, braucht einen Trainingscomputer fürs Handgelenk, etwa das Polar V800 (450 €).

Das Gerät misst über 24 Stunden alle Aktivitäten des Nutzers, von der Schrittzahl über die zurückgelegte Distanz bis zu Schlafphasen. Auf Basis dieser Daten ermittelt das V800 etwa den Kalorienverbrauch; es gibt zudem ein Tagebuch und eine Wochenübersicht. Am besten ist es also, die Uhr ständig zu tragen, dann bekommt man ein genaues Profil seiner täglichen Aktivitäten.

Vor allem aber besticht das V800 als leistungsfähige Sportuhr. Im Trainingsmodus gemessen werden Herzfrequenz, Rundenzeiten, Höhe, Steigung, Geschwindigkeit und Schrittlänge sowie die aktuelle Temperatur. Nach dem Sport analysiert das Gerät die absolvierte Trainingseinheit und empfiehlt entsprechende Erholungsphasen. Außerdem ist die Uhr bis 30 Meter wasserdicht, dabei zeigt sie die Herzfrequenz sogar im Wasser an. Via Bluetooth koppelt man die Uhr mit einem Smartphone, um die Trainingsdaten ans Polar-Onlineportal zu übermitteln.

Richtig stark ist der Akku: Im Trainingsmodus mit GPS läuft das V800 rund 13 Stunden, im Ruhemodus gar bis zu 30 Tage. Für die meisten Sportler sollte das eigentlich reichen, Ultralangstreckenläufer und andere Ausdauerextremisten ausgenommen. F

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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