Auch Profis bleiben über

Wie arbeitslose Kicker dank Gewerkschaft und AMS über die Runden kommen

Stadtleben | BERICHT: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 32/14 vom 06.08.2014

Der Herbert Prohaska hat einmal gesagt, wenn alle Mädchen Friseurinnen werden wollen, geht das auch nicht." Rudolf Novotny, 60, hat vor 25 Jahren die Fußballergewerkschaft gegründet. Sie vertritt mehr als 90 Prozent der Profikicker Österreichs und ist damit die in ihrer Branche erfolgreichste Sektion des ÖGB. Jeden Sommer hat die Vereinigung der Fußballer, wie die Interessengemeinschaft hieß, bevor sie vom ÖGB aufgenommen wurde, selber eine Art "Verein". Er besteht ausschließlich aus Spielern, die keinen Vertrag haben. Novotny: "Das sind ja keine schlechten Kicker, ihr Problem ist, dass es andere gibt, die billiger sind."

Lohndumping ist im heimischen Profifußball ein grassierendes Problem. Wer meint, dass auch in Österreich Fußballer mit Geld zugeschüttet werden, wird das nicht glauben. Stars wie James Rodriguez, der vor kurzem um 80 Millionen Euro von Real Madrid erworben wurde, Cristiano Ronaldo oder auch der Österreicher David Alaba (Jahresgage bei Bayern München: sechs


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